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Politische Memoriale in Mecklenburg-Vorpommern
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Politische Memoriale - ein Projekt der Universität Greifswald

Wir über uns

Friday, 12 December 2008 13:48 | Written by Administrator | Print E-mail
 

Die StudierendenDie Studierenden des Hauptseminars „Ortstermine Politische Memoriale in Mecklenburg-Vorpommern“ des Historischen Instituts der Ernst-Moritz-Arndt Universität haben sich im Wintersemester 2008/09 unter der Leitung von Prof. Dr. Kyra T. Inachin die Aufgabe gestellt das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten. Im Oktober trafen sie sich erstmals im Seminarraum III des Instituts und berieten über das Projekt. Eine Woche später kristallisierte sich ein fester Kern heraus, der sich der Arbeit stellen wollte. In der zweiten Woche bekamen sie Besuch von Dr. Andreas Wagner, der ihnen mit seinem Buch über die politischen Memoriale in Mecklenburg-Vorpommern die Grundlage für das Ausstellungsthema lieferte. Er zeigte den Studierenden Karten, mit den Orten und Memorialen an ihren Standorten, um eine Einführung in das Thema zu geben. 

Am 29. Oktober stand ein Besuch im Greifswalder Stadtarchiv an, in dem sie sehr freundlich empfangen wurden und in viele Akten Einsicht bekamen. Eine Woche später fuhren die Studierenden nach Stralsund und Seminarteilnehmer Heiner Fandrich bot sich als Stadtführer an, um den Anderen die wichtigsten Memoriale der Stadt zu zeigen. So gelangten sie an Orte, die für die Vorbereitung auf die Ausstellung wichtig waren. Unter anderem besuchten sie das Schill-Denkmal, den Olaf-Palme-Platz, das Sowjetische Ehrenmal, den Vertriebenengedenkstein und den St.-Jürgen-Friedhof. 

Am 11. November führte eine weitere Exkursion die Studierenden nach Barth. Dort besuchten sie das Bibelzentrum, in dem die Ausstellung „Juden in Barth“ gezeigt wurde. Nach diesem Exkurs in die Geschichte zeigte ihnen Christiane Schuldt eine weitere Ausstellung, die sie miterarbeitet hatte. In den folgenden Wochen werteten die Studierenden ihre Forschungsergebnisse gemeinsam aus. Als nächstes besuchten die Studierenden das Greifswalder Landesarchiv. Uwe Rodig ermöglichte ihnen die Einsicht in diverse Akten.Eine Woche später trafen sie sich in der Alten Universitätsbibliothek, wo sie vom Fachreferenten Ivo Asmus emfangen wurden und wertvolle Hinweise erhielten. Anfang Dezember stand eine weitere Exkursion auf dem Plan, die sie diesmal nach Bergen führte. Dort übernahmen Christiane Müller und Jessica Ocrob die Stadtführung. Zunächst besuchten die Studierenden das Amt Bergen, wo sie von Christa Köhnke empfangen wurden die sie über die örtliche Denkmalpflege aufklärte. Danach erkundeten sie die Stadt auf der Suche nach Memorialen.

Kurz vor Weihnachten erhielten die Studierenden Besuch von Dr. Raymond Jarchow und Arne Uplegger (Mitarbeiter des Rechenzentrums der Universität), die ihnen bei der Gestaltung der Plakate helfen sollten und Tipps gaben. Später arbeiteten sie gemeinsam im Grafiklabor an der Gestaltung der Plakate. Durch dieses Projekt erhielten die Studierenden einen wertvollen Einblick in die praktische Arbeit eines Historikers und konnten erste praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Ausstellungsgestaltung sammeln.

Last Updated (Monday, 14 December 2009 13:57)

 

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